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401 401 rbbtext Sa 20.10.18 13:28:45

Hörspiel-Erlebnis: "Der nasse Fisch"

Als "Nassen Fisch" bezeichnete man früher im Berliner Polizeijargon einen ungelösten Fall, der zu den Akten gelegt wird. Und mit genau so einem Fall bekommt es Kommissar Gereon Rath im Roman "Der nasse Fisch" zu tun, als er Ende der 1920er Jahre von Köln nach Berlin zwangsversetzt wird.

Schnell gerät Rath in ein Netz aus Betrug, Gier, Korruption, Drogen und Gewalt. Dabei macht sich "der Neue", der gerne auf eigene Faust ermittelt, bei den Kollegen ziemlich schnell unbeliebt...

Volker Kutschers Erfolgsroman "Der nasse Fisch" taucht tief ein in die raue, von sozialen und politischen Spannungen geprägte Atmosphäre der ausklingenden Weimarer Republik.

Der prickelnde Mix aus Zeitgeschichte, spannendem Krimi, biografischer Studie und Liebesgeschichte ist die literarische Vorlage für eine der bislang ambitioniertesten und erfolgreichsten TVSerien in der deutschen Fernsehgeschichte: "Babylon Berlin".

Parallel zur Free-TV-Premiere im Ersten gibt es die packende Geschichte rund um den eigenwilligen Kommissar Gereon Rath nun auch als ganz besonderes Audio-Erlebnis.

Am 30. September veröffentlichten Radio Bremen, WDR und rbb "Der nasse Fisch" als prominent besetzte achtteilige Hörspiel-Serie in der ARD Audiothek (Smartphone-App kostenlos im iOS App Store oder im Google Play Store). Ab Ende Oktober werden die Folgen in allen Kulturradios der ARD zu hören sein (im Kulturradio vom rbb vom 23. bis 26. Oktober jeweils um 22.04 Uhr).

Die Hörerinnen und Hörer erwartet eine außergewöhnliche Inszenierung mit den Stimmen bekannter Filmund Fernsehschauspieler wie Ulrich Noethen, Peter Lohmeyer, Uwe Ochsenknecht, Reiner Schöne, Udo Schenk, Meret Becker und in den Hauptrollen Alice Dwyer und Ole Lagerpusch.

Thomas Böhm hat den Stoff gemeinsam mit Regisseur Benjamin Quabeck für das Hörspiel bearbeitet und sich dabei eng an Kutschers Roman orientiert. Dramaturgisch erhöht sich die Spannung besonders dadurch, dass vier Erzähler auftreten, die jeweils zwei Episoden aus ihrer Perspektive präsentieren.

Abgerundet wird die Inszenierung durch den kongenialen, eigens für diese Audio-Produktion komponierten Soundtrack von Verena Guido. Mit Charleston-Klängen, Kabarett-Songs, Kaffeehaus-Musik und Liedern im Stile Kurt Weills vereint sie hier unterschiedlichste Elemente zeitgenössischer Unterhaltungsmusik der späten 1920er Jahre.

Eingespielt wurde das Ganze vom WDR Funkhausorchester. Einen der zentralen Songs singt Meret Becker.

Mehr Informationen? www.kulturradio.de!

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